Aktuelles Urteil zu Ratenkredit-Gebühren

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Noch bis vor einigen Jahren war es üblich, dass Banken für die Kreditprüfung eine Bearbeitungsgebühr erhoben haben. Dies war sowohl für den Studentenkredit wie auch den Schnellkredit oder den Kleinkredit Standard. Jetzt jedoch hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Bearbeitungsgebühren nicht rechtens sind.

Kreditnehmer, die bei einem Kredit für Azubis oder einem Bildungskredit in den vergangenen Jahren Gebühren bezahlt haben, können diese sogar zurückfordern.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern

Als Bearbeitungsgebühren beim KfW Studentenkredit oder beim Kredit für Selbständige werden die Kosten bezeichnet, die zu Beginn der Kreditaufnahme fällig werden. Sie sollen die Kosten der Banken für die Kreditprüfung abdecken. Hierfür werden bis zu drei Prozent der Kreditsumme berechnet und werden üblicher Weise mit finanziert.

Auch Kreditrechner haben diese Gebühren berücksichtigt und bei der Ratenberechnung mit kalkuliert. Schon vor einigen Jahren jedoch regte sich Widerstand, denn schließlich sind die Banken selbst daran interessiert, ihre Kunden vor einer Kreditvergabe zu überprüfen.

BGH verbietet Bearbeitungsgebühren

Jetzt hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei neuen Krediten sowie beim Kredit für Studenten nicht mehr erhoben werden dürfen. Damit reduzieren sich für die Kunden natürlich die Kreditkosten, was günstige Kredite möglich macht.

Ob eine Bank aber wirklich attraktive Darlehen bietet, zeigen der Kreditvergleich sowie der Finanzierungsrechner. Anhand der effektiven Verzinsung wird hier aufgezeigt, was ein Kredit wirklich kostet, sodass ein Vergleich mehrerer Angebote möglich ist.
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